Hätten Sie es gewusst?

27. Juli - Warum ein Pfau?

Was ist der Grund für die zahlreichen Pfauendarstellungen in den römischen Katakomben, den Grab– und Zufluchtsstätten des frühen Christentums?

  1. Man nahm an, das Fleisch des Pfaus würde unter bestimmten Umständen niemals verwesen, was ihn zum Sinnbild der Unsterblichkeit machte.
  2. Vermutlich aufgrund seines fächerförmigen Rads ist der Pfau der Sonne geweiht und wird mit einer Schlange im Schnabel als Symbol des Lichts gedeutet.
  3. Er ist das Reittier Jesu.
  4. Da der Pfau im Winter sein altes Federkleid verliert und dafür im Frühjahr ein neues, noch viel prächtigeres bekommt, ließ den Pfau zum Symbol der Auferstehung werden.

 

20. Juli - Bibel oder nicht?

Welches dieser Worte steht nicht in der Bibel?

 
 
b) Besser ein Gericht Gemüse, wo Liebe herrscht, als ein gemästeter Ochse und Hass dabei
 
c) Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
 
d) Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.
e) Besser ein Nachbar in der Nähe als ein Bruder in der Ferne.
f) Ohne Fleiß kein Preis!

13. Juli - Der gehörnte Mose

Auf vielen Darstellungen des Mose ist er mit Hörnern zu sehen. Warum?

 

a) Mose wurde so dargestellt, weil er so in der Bibel beschrieben worden war.
 

b) Der Prophet Mose wird so dargestellt als Zeichen des Sieges über das Böse.

 

c) Michelangelo hatte vom Papst den Auftrag, Mose so darzustellen. Julius II. ist aber darüber gestorben und so ist die Begründung dafür in der Geschichte verlorengegangen. An Michelangelos Werken orientierten sich die nachfolgenden Künstler.

 

Josef Imbach in: Der gehörnte Mose und eine falsche Madonna, Patmos 2015, hier S. 129

06. Juli - Sebastian Münster und Pforzheim?

Von 1962 bis 1991 war dieser 100 DM-Schein im Umlauf. Er zeigt Sebastian Münster (1488-1552), der 1543 als Verfasser der „Cosmographica“, dem ersten Weltaltlas der Neuzeit, berühmt geworden war.
Und was hat Münster mit Pforzheim zu tun?

 

a) Ursprünglich sollte Münster in Pforzheim Goldschmied werden, aber die Schwester seines Vaters, die als resolute und sehr fromme Ordensfrau bekannt war, sah den jungen Sebastian zum Priester berufen.

b) Münster stammt von einer alteingesessenen Pforzheimer Flößerfamilie ab und lebte vor seiner Ausbildung an der Enz.

c) Münster war sehr sprachbegabt und folgte 1511 seinem Lehrer Konrad Pellikan nach Pforzheim, wo er fleißig Griechisch und Hebräisch lernte und sich in Mathematik, Astronomie und Geographie weiterbildete.

29. Juni - Auf Händen tragen – eine Redewendung aus der Bibel?

Auf Händen tragen - ist das wohl eine Redewendung aus der Bibel?

 

a) Nein, aber ähnlich alt. Pyramus trägt seine Thisbe in den „Metamorphosen“ des antiken römischen Dichters Ovid.

 

b) Ja, aber ganz unromantisch im Buch der Sprichwörter beschrieben (Spr 32,4), wo ein Arbeiter wegen seiner Hände Arbeit gerühmt wird.

 

c) Ja, aber kein Liebespaar trägt sich in den Psalmen, sondern Engel, damit man sich nicht das Füßchen stößt (Ps 91).

22. Juni - Das Einhorn kommt schon in der Bibel vor

Sie dachten, das Einhorn ist nur ein Fabeltier. Aber vielleicht wissen Sie es einfach nicht besser, denn in der Bibel kommt das Einhorn vor, also hat es es wirklich gegeben, oder?
Außerdem haben es die Schwaben im Stuttgarter Psalter, um 820-830 im Bild der Kreuzigung Jesu gemalt. Also kommt nun das

Einhorn in der Bibel vor?
 

a) Ja, Schwaben können nicht irren.
b) Ja, das mit den Einhörnern bezeugt schon Hieronymus mit der Vulgata (lateinische Bibelübersetzung im 4./5. Jahrhundert)
c) Ja, im Psalm 22,22 – steht so in der Septuaginta (griechische Bibelübersetzung vor Christi Geburt)

 

 

15. Juni - Was hat der Hl. Josef mit Mausefallen zu tun?

Die rechte Seite des Mérode-Triptychon von Robert Campin (15 Jahrhundert) stellt den Heiligen Josef dar wie er Mausefallen herstellt. Warum?

 

a) Campin kannte das Wort des Hl. Augustinus, dass Jesus als die Mausefalle für den Teufel bezeichnete

b) Im 15 Jh. gab es in Flandern häufig Mäuseplagen. Diese Not fand auch Eingang in die religiöse Darstellung. 

c) Die linke Seite des Triptychon stellt kleine Dämonen in Form von Mäusen dar.

 

Nachzulesen hier: Josef Imbach, Der gehörnte Mose und eine falsche Madonna, Patmos 2015, hier S. 30

 

 

8. Juni - Was war denn da los?

„Der Bürgermeister von Pforzheim packte die Rädelsführerin am Hals, seine Beamten gehen mit Tritten und Schlägen auf die Frauen los…“ Doch sie sagt: „Ich habe einen teuren Eid geleistet, meinen Mann in Lieb und Leid nicht zu verlassen.“

 

a) Aus einem Roman von Hildegard Bienzle, „Der Weiberaufstand“

 

b) Historische Begebenheit: Eine bewegte Frauengruppe stürmt 1968 ins Pforzheimer Rathaus als Zeichen des Protestes gegen die neue Liberalität.

 

c) Historische Begebenheit: Eine bewegte Frauengruppe stürmt 1726 ins Pforzheimer Rathaus um zwei Männer zu befreien, die aus ihrer Sicht zu Unrecht gefangengenommen wurden.

 

Bis 2. Juni gab es hier ein Kirchenbilderquiz - Raten kann man immer noch, nur nicht mehr gewinnen

 

 

 

 

Kirchenbild 25.05.2020

In welcher Pforzheimer Kirche wurde dieses Bild aufgenommen?

 

 

 

 

 

 

 

Kirchenbild 18.05.2020

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Kirchenbild 11.05.2020

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Kirchenbild 27.04.2020

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