Theologisches (Theater-)Café im Theaterfoyer

Spielzeit 2021-2022


10. Oktober 21 - Iphigenie auf Tauris, am 14. November mit dem Trafikanten, am 16. Januar mit Ronja Räubertochter, am 20. März mit Beethoven 9., am 24. April mit dem Kaiser von Atlantis und dem Wundertheater, am 22. Mai mit einem Vortrag zu Johannes Reuchlin und zum Abschluss am 26. Juni mit Jörg Ratgeb.

 

 

Theologisches Café mit Referent/innen zu theologischen Themen im Wechsel mit dem Theologischen Theater-Café

Das Theatercafé sind Podiumsgespräche mit wechselnder Besetzung zu aktuellen Inszenierungen des Theaters.
Unter anderem mit
verschiedenen Schauspielerinnen und Schauspielern, Intendant Thomas Münstermann, Chefdramaturg Peter Oppermann, Ballettdirektor Guido Markowitz, stv. Ballettdirektor Damian Gmür, Theater Pforzheim, Pfr’in Ruth Nakatenus, Dipl. Theol. Tobias Gfell, Dipl. Theol. Tobias Licht, Dipl. Theol. Ullrich Glatthaar.

Im Foyer des Theaters Pforzheim, Waisenhausplatz 5, Beitrag: 4 Euro

 

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

Spielzeit 2021-2022

Theologisches Theater-Café

Sonntag, 10. Oktober 2021, 16.30 Uhr

Iphigenie auf Tauris

Drama von Johann Wolfgang von Goethe

Die griechische Königstochter Iphigenie ist eine Gerettete. Als Priesterin dienend auf Tauris weiß sie sich den Göttern und dem König verpflichtet, belastet vom Götterfluch, der schwer auf ihrer Familie lastet und in nicht enden wollender Mord- und Rachespirale den Bruder Orest nach Tauris bringt. Iphigenie ist hin- und hergerissen zwischen der Pflicht und ihrem Herzen und Orest ist voller Sehnsucht nach Erlösung.
Das alles schreit nach einer Heldin. Doch wie löst Iphigenie sich aus den Mustern der Männer- und Götterherrschaft? Welchen Wert hat die Autonomie (mal mit, mal ohne Gott) in den Idealen der Weimarer Klassik, und was kann diese Iphigenie, die nach Goethe „verteufelt human“ ist, den Menschen im 21. Jahrhundert sagen?

Podiumsgespräch
mit Chefdramaturg Peter Oppermann, Schauspielerin Nika Wanderer (Iphigenie), Pfr’in Ruth Nakatenus und Pastoralreferent Tobias Gfell
 

Theologisches Theater-Café

Sonntag, 14. November 2021, 16.30 Uhr

Der Trafikant

Schauspiel von Robert Seethaler nach seinem gleichnamigen Roman

1937. Das Leben des Jugendlichen Franz, der auf dem Land aufgewachsen ist, ändert sich schlagartig: er muss in die große Stadt Wien und sich als Lehrling des Zeitungs- und Rauchwarenhändlers (sprich Trafikanten) Otto Trsnjek verdingen. Dabei trifft er nicht nur auf den heraufziehenden Nationalsozialismus und seine gewaltbereiten Vertreter, sondern auch auf den Begründer der Psychoanalyse und leidenschaftlichen Zigarrenraucher Sigmund Freud. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Franz und dem Entdecker des Unbewussten, die die Entwicklung des Jugendlichen vorantreibt.

In dieser zeitgeschichtlichen Konstellation wird letztlich die Frage thematisiert, was den Menschen bestimmt und ausmacht. Ist es das politische System von außen, in dem Fall die Beförderung des Massenmenschentums durch die Nationalsozialisten? Oder ist es doch die eigene Innenwelt, die Seele, die Regungen aus dem Unbewussten, die unser Handeln bestimmen? Ist es die Liebe, die Bindungs- und Beziehungsfähigkeit, die über Wert und Bedeutung unseres Lebens entscheidet, da sich ja Franz im Laufe der Handlung verliebt?  

Ein Podiumsgespräch mit Dramaturgin Ulrike Brambeer, Pfarrerin Ruth Nakatenus, Pastoralreferent Tobias Gfell und Pastoralreferent Ullrich Glatthaar

Theologisches Theater-Café

Sonntag, 16. Januar 2021, 16.30 Uhr

„Ronja Räubertochter“

Märchenstück von Astrid Lindgren

Rau und voller Mystik ist der Mattiswald. Dort lebt Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis. Eines Tages lernt sie Birk Borkason kennen. Birk ist der Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. So scheint eine Freundschaft zwischen den beiden unmöglich. Doch Ronja und Birk werden schnell Freunde. Wie Bruder und Schwester helfen sie sich in schwierigen Situationen und stehen einander bei – ganz zum Missfallen der Väter. Als Ronjas Vater Birk gefangen nimmt, begibt sich Ronja freiwillig in die Hände von Borka. Mattis bitte seine Tochter zurückzukehren, doch die lässt sich darauf nur ein, wenn sie und Birk weiterhin Freunde sein dürfen.

Es ist ein Stück über Freundschaft und Zusammenhalt. Die Kinderbuchautorin Astird Lindgren thematisiert hier den alten Konflikt zwischen Eltern und Kindern und dass dabei nicht immer die Älteren Recht haben. Kinder suchen neue Wege und sind oft weiser als die Erwachsenen, auch wenn diese das gegenüber ihrem Nachwuchs nicht zugeben wollen. Ebenso ist es ein Stück über Selbstbestimmung, über den Mut, für das einzustehen, was wichtig ist im Leben. Es bleibt also dabei: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.

 

Ein Podiumsgespräch mit Musikpädagogin Swantje Willems, Pfarrerin Ruth Nakatenus, mit dem kath. Theologen Tobias Licht und dem Pastoralreferenten Ullrich Glatthaar


Foyer des Stadttheaters Pforzheim, Am Waisenhausplatz 5
Eintritt: 4 €

 

                                                                                                                                                          

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