Theologisches (Theater-)Café im Theaterfoyer

 

Theologisches Café mit Referent/innen zu theologischen Themen im Wechsel mit dem Theologischen Theater-Café

Das Theatercafé sind Podiumsgespräche mit wechselnder Besetzung zu aktuellen Inszenierungen des Theaters.
Unter anderem mit
Intendant Thomas Münstermann, Chefdramaturg Peter Oppermann,  Oberspielleiter Hannes Hametner, Musikdramaturgin Annika Hertwig, Ballettdirektor Guido Markowitz, stv. Ballettdirektor Damian Gmür, Theater Pforzheim, Pfr’in Ruth Nakatenus, Dipl. Theol. Tobias Gfell, Dipl. Theol. Tobias Licht, Dipl. Theol. Ullrich Glatthaar.

Im Foyer des Theaters Pforzheim, Waisenhausplatz 5, Beitrag: 4 Euro

 

 

Mehr zum Theologischen Café

 

 

Spielzeit 2018-2019

"Der zerbrochne Krug" in der Herz Jesu Kirche am 5. Mai 2018

30. September 2018
Theologisches Café mit Prof. Klaus Müller, Karlsruhe

11. November 2018
Theol. Theatercafé zu "Rheingold"

 

3. Februar 2019
Theologisches Café

 

3. März 2019
Theologisches Theatercafé zu "Für immer schön"

 

 

5. Mai 2019
Theologisches Theatercafé zu "Everyman"


2. Juni 2019
Theologisches Theatercafé zu "Fahrenheit 451"

 

Und neu im Programm: Ein Beitrag des Theologisches Café-Teams im Format "Nachklang": Ein Nachgespräch am Mittwoch 3. Juli 2019 nach der letzten Aufführung des Stückes "Cordiers Spuren".

 

 

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

Theologisches Café

Sonntag, 30. September 2018, 16.30 Uhr

 

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ – Auf der Suche nach den Grundlagen unseres Miteinanders im Dialog der Religionen

Prof. Klaus Müller, Karlsruhe

Die Beziehungsarbeit zwischen den Kulturen und Religionen wird mehr und mehr zu einer Grundaufgabe, an der sich das Wohl unserer Gesellschaft entscheiden wird.

Martin Bubers Satz „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ ist in einem tiefen Sinne auch wahr für die Kirche. Sie verdankt sich der Begegnung mit dem sich im Juden Jesus offenbarenden lebendigen Gott; sie existiert nicht anders als im immerwährenden Sich-Begegnen mit den Menschen, die von Gott dem Schöpfer auf eine Beziehung zu ihm hin angelegt sind. Die Kirche ist von Anfang an der Überzeugung, dass Gottes Wille zur Begegnung mit seinen Geschöpfen nicht auf den Binnenraum des christlichen Bekenntnisses begrenzt sein kann – sie macht, um es mit den Worten Karl Barths zu sagen, auch außerhalb der Kirche wahre Lichter und wahre Worte aus. Sie nimmt wahr: Religionen in ihrer Vielfalt können Begegnungsräume mit Gott sein und werden.

Jene „Begegnungsräume“ sieht die Kirche von allem Anfang an in sorgfältiger Differenzierung: Im Gespräch der Religionen steht die Beziehung der Kirche zum Judentum zuvörderst; sie bezeugt Gottes unverbrüchlichen Bund mit seinem Volk. Der christlich-jüdischen Beziehung am nächsten kommt das Verhältnis der Kirche zum Islam. Der eine Gott zwischen Christen, Juden und Muslimen ruft zu einem Miteinander in Differenz, zu einer auch interreligiös verstandenen „versöhnten Verschiedenheit“.

Aus dieser Begegnung im Dialog der Religionen erwachsen Grundlagen für ein Leben in Würde, Gerechtigkeit, Würde und Frieden – mit den Worten von Hans Küng gesprochen: Es wird keinen Frieden der Völker geben ohne einen Frieden der Religionen.

Pfarrer Dr. Klaus Müller, Jg. 1955, ist Beauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden für das Interreligiöse Gespräch und außerplanmäßiger Professor für Praktische Theologie an der Universität Heidelberg.

Foyer des Stadttheaters Pforzheim, Am Waisenhausplatz 5
Eintritt: 4 €


Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.
 

 

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Theologisches Theater-Café

Sonntag, 11. November2018, 16.30 Uhr

Das Rheingold

Oper von Richard Wagner
Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

„Nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold.“

Das Rheingold glänzt und lockt auf dem Grund des Flusses, gehütet von den Rheintöchtern. Der listige Nibelung Alberich nähert sich den Schönen und wird von ihnen ausgelacht und abgewiesen. Enttäuscht schwört er der Liebe ab. Er erlangt damit die Macht, das Gold zu rauben und einen Ring daraus zu schmieden, der ihm die Welt untertan macht. Göttervater Wotan lässt sich zeitgleich eine Burg bauen und versucht, seine „Vertragspartner“ Fafner und Fasolt zu prellen. Damit löst er eine Reihe folgenschwerer Ereignisse aus, an deren Ende der Ring verflucht ist und schon erste Opfer fordert …

 

Aus dem mittelalterlichen „Nibelungenlied“ und inspiriert durch Erzählungen aus der Liedersammlung „Edda“ schuf Richard Wagner seine monumentale Ring-Tetralogie. Deren kurzweiliger Vorabend „Das Rheingold“ erzählt, wie der Kampf um das Gold, die Macht und die Liebe beginnt. Wagners Dichtung und die durch wiederkehrende Leitmotive strukturierte Musik erzeugen einen Sog, dem sich niemand entziehen kann.

 

 

Podiumsgespräch mit Intendant Thomas Münstermann und Musikdramaturgin Annika Hertwig sowie Pfr’in Ruth Nakatenus und Dipl. Theol. Tobias Gfell.

Foyer des Stadttheaters Pforzheim, Am Waisenhausplatz 5
Eintritt: 4 €
 

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

Spielzeit 2017-2018

1. Oktober 2017
Theologisches Café mit Pater Klaus Mertes, SJ

26. November 2017
Theol. Theatercafé zu "Die Frauen von Troja" (ausnahmsweise im Podium, nicht im Foyer)

 

7. Januar 2018
Theologisches Café zum Thema "Credo"

 

4. März 2018
Theologisches Theatercafé zu W.A. Mozart * Requiem - Feiert das Leben!

 

Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen am 5. Mai 2018 wird es um 20.00 (bis 20.45) Uhr ein Theologisches Theater-Kurz-Café in der Herz Jesu Kirche geben. Thema ist Heinrich von Kleist, „Der zerbrochne Krug“ mit Chefdramaturg Peter Oppermann und Oberspielleiter Hannes Hametner sowie Pfr’in Ruth Nakatenus und Dipl. Theol. Tobias Gfell. Lesung durch ein Ensemblemitglied.


24. Juni 2018
Theologisches Theatercafé zu "Der Silbersee"

 

 

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

VERANSTALTUNGSORTE der "Ökumenischen Citykirche Pforzheim":

SCHLOSSKIRCHE
Evangelische Michaelsgemeinde
Schloßberg 10
75175 Pforzheim

BARFÜSSERKIRCHE
Kath. Kirchengemeinde Pforzheim

Barfüssergasse 10
75172 Pforzheim

BAHNHOF26
Freitags 11-16 Uhr

Bahnhofstr. 26
www.bahnhof26.de

Unsere Kooperationspartner:

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