Theologisches (Theater-)Café im Theaterfoyer

 

Theologisches Café mit Referent/innen zu theologischen Themen im Wechsel mit dem Theologischen Theater-Café

Das Theatercafé sind Podiumsgespräche mit wechselnder Besetzung zu aktuellen Inszenierungen des Theaters.
Unter anderem mit
Intendant Thomas Münstermann, Chefdramaturg Peter Oppermann,  Oberspielleiter Hannes Hametner, Musikdramaturgin Annika Hertwig, Ballettdirektor Guido Markowitz, stv. Ballettdirektor Damian Gmür, Theater Pforzheim, Pfr’in Ruth Nakatenus, Dipl. Theol. Tobias Gfell, Dipl. Theol. Tobias Licht, Dipl. Theol. Ullrich Glatthaar.

Im Foyer des Theaters Pforzheim, Waisenhausplatz 5, Beitrag: 4 Euro

 

 

Mehr zum Theologischen Café

 

 

Theologisches Theater-Café

Sonntag, 02. Juni 2018, 16.30 Uhr

Fahrenheit 451

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury

Hoffnung inmitten von totalitärer Weltherrschaft

„Fahrenheit 451“ ist die Temperatur, bei der Papier Feuer fängt. Das gleichnamige Schauspiel basiert auf dem packenden Science-Fiction-Roman von Ray Bradbury und thematisiert einen Überwachungsstaat, in dem der Besitz von Büchern unter Strafe steht. Das Volk wird unmündig gehalten durch oberflächliche Zerstreuung und Drogen. Als „Sicherheitspolizei“ agiert die Feuerwehr, die alle Bücher, die sie findet, auf der Stelle verbrennt. Der Feuerwehrmann Guy hat sich mit diesem System arrangiert, auch wenn er einige Bücher in seinem Haus versteckt. Durch sie lernt er die Schönheit des Lebens kennen: die Faszination von Kultur, den Wert der Sprache und des freien Denkens. Ihm kommen immer stärkere Zweifel und er gerät in einen existentiellen Konflikt mit dem bestehenden System.

François Truffaut verfilmte „Fahrenheit 451“ in den 60er Jahren. Als hochpolitische, zunächst apokalyptisch anmutende Story entfaltet die Schauspiel-Adaption im Laufe der Handlung ein Panorama der Hoffnung – in der Gewissheit, dass es niemals zu spät ist, Widerstand zu leisten und die ungerechten Systeme, die Menschen in Unmündigkeit halten, zu überwinden. Zugleich ist das Stück eine Liebeserklärung an die Macht der Literatur und der Kunst, die Grenzen zu sprengen vermag.


 

Podiumsgespräch mit Hauptdarsteller Clemens Ansorg, sowie Pfr’in Ruth Nakatenus,

Dipl. Theol. Tobias Gfell und Dipl. Theol. Tobias Licht.

Podium im Stadttheater Pforzheim, Am Waisenhausplatz 5
Eintritt: 4 €

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

 

 

Ein Beitrag des Theologisches Café-Teams im Format "Nachklang": Ein Nachgespräch am Mittwoch 3. Juli 2019 nach der letzten Aufführung des Stückes "Cordiers Spuren".

Cordiers Spuren

Stück von Marc Pommerening über Willi Cordier und die Glaubensgemeinschaft der "Cordianer"
Uraufführung/ Auftragswerk des Theaters Pforzheim

Eine Geschichte von Verführung und der Suche nach Wahrheit

In Pforzheim erinnern sich heute noch viele an Willi Cordier. 130 sogenannte „Cordianer“ hatten sich in den 40er und 50er-Jahren dem Sektenführer angeschlossen und waren mit ihm nach Falkland und Patagonien ausgewandert, wo sie im Straßenbau arbeiteten und eine utopische Lebensweise fernab aller Konventionen praktizierten. Das Theater Pforzheim widmet sich mit der Produktion „Cordiers Spuren“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv jenem historischen Kapitel Pforzheims. Erzählt wird eine spannende Geschichte von Hoffnung und Enttäuschung, von Verführung und Irrtum – und von der Suche nach Wahrheit, die von der Goldstadt bis zur Südhalbkugel der Erde führt.

Willi Cordier war nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweilig CVJM-Sekretär in Pforzheim und äußerte in seinen Predigten scharfe Kritik an Kirche und Gesellschaft. Die durch die Äußerungen des Predigers provozierte Ausgrenzung bewogen ihn und seine Gemeinschaft
schließlich zur Emigration. So faszinierend visionär und charismatisch wie Cordiers existentielle Ideen einerseits anmuten, so widersprüchlich erscheinen sie vor dem Hintergrund einer von Machtgier und Selbstüberschätzung beherrschten Persönlichkeit. Anziehungspunkten und Widersprüchen geht das Rechercheprojekt vielfältig nach und zieht dabei auch Parallelen zu unserer Gegenwart.

 

Theologisches Theater-Café      Sonntag, 05. Mai 2019, 16.30 Uhr

Everyman (Jedermann)

Rock-Oper von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und Johannes Reitmeier

 

Der Jedermann (Everyman) genießt das Leben in vollen Zügen: Geld, Güter, Geliebte so viel er will. Er kennt weder Moral noch Maß. Niemals ist er einem Schuldner gnädig, nie hilft er den Bedürftigen. Der Glaube, zu dem ihn seine Mutter ermahnt, kümmert ihn nicht. Als Gott Jedermann zur Rechenschaft ziehen will und ihm den Tod schickt, kann Jedermann einen Aufschub der Sterbefrist aushandeln, denn niemand will ihn auf seiner letzten Reise begleiten. Eine gebrechliche Frau stellt sich ihm als seine guten Taten vor. Bisher immer vernachlässigt, ist sie schwach und Jedermann erkennt, dass er sein Leben ändern muss …
Der Jedermann-Stoff ist vor allem durch das gleichnamige Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal und die jährlichen Aufführungen der Salzburger Festspiele berühmt. Es bezieht sich auf das altenglische Moralstück „Everyman“ und dieses ist für Andy Kuntz und seiner Progressiv-Rock Band „Vanden Plas“ die Vorlage für ihre opulente Rockoper.

Die selbstverständliche Darstellung, sich angesichts des Todes Gott gegenüber verantworten zu müssen, wirkt heutzutage merkwürdig anachronistisch. Braucht es heute noch Gott, um ein anständiger Mensch zu sein? Und andersherum: Wie kann Gott Gott für Jedermann sein, wenn er sich in seinem moralischen Wächteramt erschöpft?


Podiumsgespräch mit Sänger und Hauptdarsteller Chris Murray, Musikdramaturgin Annika Hertwig sowie Pfr’in Ruth Nakatenus, Dipl. Theol. Tobias Gfell und Dipl. Theol. Tobias Licht.

Foyer des Stadttheaters Pforzheim, Am Waisenhausplatz 5
Eintritt: 4 €

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.
 

Spielzeit 2018-2019

30. September 2018
Theologisches Café mit Prof. Klaus Müller, Karlsruhe

11. November 2018
Theol. Theatercafé zu "Das Rheingold"

 

3. Februar 2019
Theologisches Café mit Prof. em. Gerd Theißen

 

3. März 2019
Theologisches Theatercafé zu "Für immer schön"

 

5. Mai 2019
Theologisches Theatercafé zu "Everyman"


2. Juni 2019
Theologisches Theatercafé zu "Fahrenheit 451"

 

Und neu im Programm: Ein Beitrag des Theologisches Café-Teams im Format "Nachklang": Ein Nachgespräch am Mittwoch 3. Juli 2019 nach der letzten Aufführung des Stückes "Cordiers Spuren".

 

 

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

Spielzeit 2019-2020

29. September 2019
Theologisches Café

17. November 2019
Theol. Theatercafé zu "Menschen im Hotel" (ausnahmsweise im Podium, nicht im Foyer)

 

19. Januar 2020
Theologisches Café

 

16. Februar 2020
Theologisches Theatercafé zum Ballett

"Die vier Jahreszeiten"

 

15. März 2020
Theologisches Theatercafé zu Faust II


21. Juni 2020
Theologisches Theatercafé zur Musical-Oper "Katharina Kepler"

 

 

Gemeinsame Veranstaltung der Bildungszentren Pforzheim und Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), der Evangelischen Erwachsenenbildung Pforzheim, der Ökumenischen Citykirche Pforzheim und des Theaters Pforzheim.

VERANSTALTUNGSORTE der "Ökumenischen Citykirche Pforzheim":

SCHLOSSKIRCHE
Evangelische Friedensgemeinde
Schloßberg 10
75175 Pforzheim

BARFÜSSERKIRCHE
Kath. Kirchengemeinde Pforzheim

Barfüssergasse 10
75172 Pforzheim

BAHNHOF26
Freitags 11-16 Uhr

Bahnhofstr. 26
www.bahnhof26.de

Unsere Kooperationspartner:

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